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43°56′ N, 12°27′ O · Europa · Blatt SM

San Marino auf der Weltkarte

San Marino ist eine 61 km² kleine Republik, die vollständig von Italien umschlossen wird. Die interaktive Karte zeigt die Enklave rund um den Monte Titano nahe der Adria.

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Kartendaten © OpenStreetMap-Mitwirkende.

Die Republik San Marino liegt im Norden Mittelitaliens auf der Ostabdachung des Apennin, rund 20 km von der Adriaküste bei Rimini entfernt. Sie ist eine Enklave: Ihre einzige Nachbarin ist Italien, wobei die Grenze im Norden an die Region Emilia-Romagna und im Süden an die Marken stößt.

Steckbrief San Marino

HauptstadtCittà di San Marino (43°56′ N, 12°27′ O)
KontinentEuropa
Fläche61 km²
Einwohnerrund 34 000
AmtsspracheItalienisch
WährungEuro (EUR)
ZeitzoneMEZ (UTC+1), Sommerzeit UTC+2
NachbarländerItalien – San Marino ist eine Enklave ohne Meerzugang
Flaggezwei waagerechte Streifen in Weiß und Hellblau mit dem Staatswappen (Flaggen der Welt)

Lage und Geographie

Das Staatsgebiet ist durchweg hügelig und steigt von etwa 55 m im Tal des Ausa auf 739 m am Monte Titano an, dem höchsten Punkt des Landes. Der Kalkfelsen des Titano bricht nach Südwesten steil ab und trägt die drei Türme Guaita, Cesta und Montale, die auch im Staatswappen erscheinen. Geologisch gehört der Berg zum nördlichen Apennin – mehr zu solchen Gebirgszügen auf der Seite Gebirge der Welt.

San Marino hat keine nennenswerten Flüsse; die Bäche Ausa, San Marino und Marano entwässern nach Nordosten zur Adria (Meere der Welt). Das Land besteht aus neun Gemeinden, den Castelli. Die größte Siedlung ist nicht die Hauptstadt auf dem Berg, sondern Dogana in der Gemeinde Serravalle am Fuß des Titano. Von der Stadtmauer aus reicht der Blick bei klarem Wetter über die Küstenebene bis zur Adria.

Gut zu wissen

  • San Marino gilt als älteste noch bestehende Republik der Welt; die Überlieferung nennt das Jahr 301 als Gründungsdatum.
  • Staatsoberhäupter sind zwei Capitani Reggenti, die jeweils nur ein halbes Jahr gemeinsam amtieren.
  • Der historische Kern mit dem Monte Titano steht seit 2008 auf der UNESCO-Welterbeliste.
Kartenpraxis: Auf Zoomstufe 11 ist die Staatsgrenze als geschlossener Ring im italienischen Umland gut zu erkennen – von einem Ende zum anderen sind es nur etwa 13 km.

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