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Kartendaten © OpenStreetMap, Darstellung © CARTO.
Weil sich die Erde in 24 Stunden einmal um die eigene Achse dreht, ist es nie überall gleich spät. Die Welt ist deshalb in Zeitzonen eingeteilt – theoretisch 24 Streifen von je 15 Längengraden, praktisch folgen die Zonen aber Staatsgrenzen. Gezählt wird ab der koordinierten Weltzeit UTC am Nullmeridian von Greenwich: von UTC−12 bis UTC+14.
Deutschland, Österreich, Schweiz
Alle drei Länder liegen in der Mitteleuropäischen Zeit (MEZ, UTC+1). Von Ende März bis Ende Oktober gilt die Sommerzeit MESZ (UTC+2).
Zeitzonen im Vergleich (zur MEZ)
| Zone | Beispielorte | Zur MEZ |
|---|---|---|
| UTC−8 | Los Angeles, Vancouver | −9 Std. |
| UTC−5 | New York, Toronto, Lima | −6 Std. |
| UTC±0 | London, Lissabon, Accra | −1 Std. |
| UTC+1 | Berlin, Wien, Zürich | ±0 |
| UTC+3 | Moskau, Istanbul, Nairobi | +2 Std. |
| UTC+3:30 | Teheran (Iran) | +2,5 Std. |
| UTC+8 | Peking, Singapur, Perth | +7 Std. |
| UTC+9 | Tokio, Seoul | +8 Std. |
| UTC+12 | Auckland, Fidschi | +11 Std. |
| UTC+14 | Kiritimati (Kiribati) | +13 Std. |
Kuriositäten
- China nutzt trotz fünf geografischer Zonen landesweit nur eine Zeit (UTC+8).
- Einige Länder ticken um halbe oder Viertelstunden versetzt – etwa Indien (UTC+5:30), Iran (UTC+3:30) und Nepal (UTC+5:45).
- An der Datumsgrenze im Pazifik trennt ein Schritt zwei Kalendertage: Zwischen UTC−12 und UTC+14 liegen 26 Stunden.