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14°48′ N, 86°30′ W · Nordamerika · Blatt HN

Honduras auf der Weltkarte

Honduras erstreckt sich mit einer langen Karibikküste quer durch Mittelamerika und erreicht über den Golf von Fonseca auch den Pazifik. Die Karte zeigt Bergland, Küsten und die Hauptstadt Tegucigalpa.

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Kartendaten © OpenStreetMap-Mitwirkende.

Honduras liegt in der Mitte Mittelamerikas. Im Westen grenzt es an Guatemala, im Südwesten an El Salvador und im Südosten an Nicaragua. Im Norden liegt eine über 700 km lange Karibikküste, im Süden ein nur rund 150 km kurzer Zugang zum Pazifik über den Golf von Fonseca.

Steckbrief Honduras

HauptstadtTegucigalpa (14°06′ N, 87°13′ W)
KontinentNordamerika
Fläche112 492 km²
Einwohnerrund 10,6 Millionen
AmtsspracheSpanisch
WährungLempira (HNL)
ZeitzoneUTC−6, keine Sommerzeit
NachbarländerGuatemala, El Salvador, Nicaragua
Flaggedrei waagerechte Streifen in Blau, Weiß und Blau mit fünf blauen Sternen im weißen Feld (Flaggen der Welt)

Lage und Geographie

Rund vier Fünftel des Landes sind Bergland. Mehrere Ketten durchziehen Honduras von Westen nach Osten; höchster Punkt ist der Cerro Las Minas im Massiv Celaque mit 2 870 m – siehe Gebirge der Welt. Anders als seine Nachbarn hat Honduras keine aktiven Vulkane, weil die Vulkanfront Mittelamerikas hier weiter südlich verläuft. Im Nordosten breitet sich die Mosquitia aus, ein dünn besiedeltes Tiefland aus Regenwald, Savanne und Lagunen; das Biosphärenreservat Río Plátano gehört seit 1982 zum UNESCO-Welterbe.

Der Río Coco bildet über weite Strecken die Grenze zu Nicaragua und ist mit rund 750 km der längste Fluss Mittelamerikas – mehr unter Flüsse der Welt. Der Ulúa und der Aguán entwässern das nördliche Bergland zur Karibik. Größte Stadt ist San Pedro Sula im Tal des Ulúa, das wirtschaftliche Zentrum; die Hauptstadt Tegucigalpa liegt auf rund 1 000 m Höhe im Bergland. Vor der Nordküste liegen die Islas de la Bahía mit Roatán, Utila und Guanaja am Mesoamerikanischen Barriereriff. Im Westen liegt die Mayastätte Copán, ebenfalls UNESCO-Welterbe.

Gut zu wissen

  • Der Río Coco (Segovia) ist mit rund 750 km der längste Fluss Mittelamerikas.
  • Honduras ist das einzige Land des mittelamerikanischen Festlands ohne aktive Vulkane.
  • Die Währung Lempira ist nach einem indigenen Anführer benannt, der sich im 16. Jahrhundert gegen die spanische Eroberung stellte.
Kartenpraxis: Auf Zoomstufe 7 sind beide Küsten sichtbar. Der schmale Pazifikzugang am Golf von Fonseca fällt erst ab Stufe 9 auf – dort teilen sich Honduras, El Salvador und Nicaragua eine Bucht.

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